UnionStahl liefert CO₂-reduziertes XCarb® und wetterfeste Stahlkomponenten für Fußgängerbrücke
UnionStahl nachhaltiger Stahlbau steht im Zentrum des Projekts auf dem Gelände der ehemaligen Sophia-Jacoba-Zeche in Hückelhoven. Dort entsteht ein generationsübergreifender Park, der Menschen durch Spiel, Sport und Erholung zusammenbringt. Daher bildet die neue Fußgängerbrücke, die die Millicher Halde mit dem Schacht 3 verbindet, ein zentrales Element.
Weitere Infos zu XCarb® von ArcelorMittal
Materialkonzept und UnionStahl nachhaltiger Stahlbau
Die Brücke gestaltet sich als semi-integrales, vierfeldriges Bauwerk. Dabei wird wetterfester Stahl für Überbau und filigrane Stützen eingesetzt. Die rotbraune Patina greift die industrielle Geschichte auf und sorgt für langlebige, wartungsarme Konstruktionen.
UnionStahl nachhaltiger Stahlbau in der Praxis
UnionStahl bearbeitet die Grobbleche: Plasmaschneiden, Laserschneiden und Autogenschneiden und anschließendem Kanten. Insgesamt verarbeitet UnionStahl rund 300 Tonnen Stahl.
CO₂-reduzierter XCarb®-Stahl im Einsatz
UnionStahl verarbeitet XCarb®-Grobblech von ArcelorMittal, das aus recyceltem Material hergestellt und mit 100 % erneuerbarer Energie im Elektrolichtbogenofen produziert wird. Dadurch sinken die CO₂-Emissionen im Vergleich zur konventionellen Hochofenroute um mehr als 60 %. Außerdem konnte durch die Verwendung dieses emissionsreduzierten Stahls allein für die Herstellung der benötigten Grobbleche rund 460 Tonnen CO₂ eingespart werden (Quelle).
Zusammenarbeit im Projekt
Die Büros Werner Sobek und Doser Kempen Krause Ingenieure planen die Brücke. Dabei optimieren sie den Materialeinsatz durch konstruktive Anpassungen. Die Arbeitsgemeinschaft Tholen-Trepels montiert die Brücke vor Ort. Darüber hinaus liefert UnionStahl die präzise gefertigten Bauteile termingerecht, sodass die Montage effizient und emissionsarm erfolgt.
Nachhaltigkeit im öffentlichen Bau
Die Stadt Hückelhoven legt verbindliche Nachhaltigkeitskriterien in der Ausschreibung fest. Bürgermeister Bernd Jansen erklärt:
„Bei diesem Projekt war es uns wichtig, von Anfang an nachhaltig zu planen. Deshalb leisten wir durch die Ausschreibung einen sichtbaren Beitrag zum Umweltschutz.“ (Quelle)
Sebastian Witthaus, Vertriebsleiter bei ArcelorMittal, hebt die Zusammenarbeit aller Partner hervor und betont, dass Projekte wie dieses zeigen, wie CO₂-reduzierte Stähle heute praxisnah eingesetzt werden können.
Durch den Einsatz von CO₂-reduzierten Werkstoffen, wetterfestem Stahl sowie Plasma-, Laser- und Autogenschneiden sorgt UnionStahl nachhaltiger Stahlbau dafür, dass die Fußgängerbrücke funktional, langlebig und ressourcenschonend realisiert wird.