Verschleißfeste Stähle für die Kreislaufwirtschaft – Impulse zur IFAT 2026

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Beatrice Damm
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UnionStahl-Mitarbeitende auf der IFAT in München im Austausch mit Fachbesuchern der Recyclingbranche

Im Rahmen der IFAT in München – der weltweit führenden Leitmesse für Umwelttechnologien – stand auch in diesem Jahr die Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft im Fokus. Ein aktueller Fachbeitrag in der Recycling aktiv beleuchtet dabei die wachsenden Herausforderungen der Recyclingbranche und die zentrale Rolle der richtigen Werkstoffwahl für effiziente und langlebige Anlagenkomponenten.

Die Anforderungen in der Recyclingindustrie steigen kontinuierlich: höhere Durchsatzmengen, stark schwankende Materialströme und zunehmender Kostendruck stellen Betreiber von Aufbereitungs- und Recyclinganlagen vor immer komplexere Aufgaben. Gerade in diesem Umfeld entscheidet nicht nur die Anlagentechnik über die Wirtschaftlichkeit, sondern zunehmend auch der eingesetzte Werkstoff: Verschleißstahl für Recyclingindustrie.

Verschleiß unter extremen Bedingungen

In Anwendungen wie Schreddern, Brechen, Sieben oder Fördern sind die Bauteile dauerhaft extremen Belastungen ausgesetzt. Abrasive Materialien wie Bauschutt, Metallschrott oder Aufbruchasphalt führen zu intensivem Verschleiß, während gleichzeitig Schlagbelastungen, Temperaturspitzen und wechselnde Lastzustände auf die Anlagen wirken.

Die Folgen sind erhöhte Wartungsaufwände, ungeplante Stillstände und steigende Betriebskosten – Faktoren, die die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage direkt beeinflussen.

Werkstofflösungen für mehr Effizienz

Genau hier setzen die verschleißfesten Stähle von UnionStahl an. Mit Werkstoffen wie Creusabro bietet UnionStahl Lösungen, die speziell für diese extremen Einsatzbedingungen entwickelt wurden. Durch seine besondere Eigenschaft der Kaltverfestigung erhöht sich die Oberflächenhärte unter Belastung, während der Kern zäh und widerstandsfähig bleibt. Das sorgt für deutlich verlängerte Standzeiten und eine hohe Resistenz gegenüber Rissbildung und Bruch.

Gerade in Anwendungen mit kombinierter Abrasion und Schlagbeanspruchung – wie etwa in Brech- und Mischprozessen – ergeben sich daraus klare Vorteile gegenüber klassischen verschleißfesten Stählen.

Praxisbewährte Lösungen für die Kreislaufwirtschaft

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt den Einsatz in der Brecherauskleidung im Bauschuttrecycling: Hier führen hohe Aufprallenergien und wechselnde Materialgrößen zu extremen Belastungen. Der Einsatz von Creusabro ermöglicht eine signifikante Verlängerung der Standzeiten und reduziert gleichzeitig Wartungsintervalle und Stillstände.

Auch bei erhöhten Temperaturen, etwa in der Verarbeitung von Aufbruchasphalt, überzeugt der Werkstoff durch stabile Eigenschaften bis weit über 450 °C – ohne nennenswerten Härteverlust.

Beitrag zur nachhaltigen Ressourcennutzung

Längere Standzeiten bedeuten nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Weniger Verschleißteile, reduzierte Wartungszyklen und eine höhere Anlagenverfügbarkeit führen zu einem geringeren Materialeinsatz und unterstützen die Ziele einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft.

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